„Open Book“ - Prolog

Wie alles begann

Alles begann mit einem Schnappschuss einer Skulptur im nahegelegenen Schlosspark. Als ich mir das Foto ansah, fragte ich mich: Was könnte man daraus machen? Mein erster Schritt war das „Aufräumen“ – per KI entfernte ich alle störenden Details, bis das Kunstwerk völlig allein auf einer endlosen Wiese stand.

Anschließend sollte die KI kreativ werden. Doch es kam anders als erwartet: Statt eines Bildgenerators wurde versehentlich das Sprachmodell Gemini 3.1 Pro ausgewählt. Die KI lieferte einen Textvorschlag. Ein kleiner Fehler führte zu einer neuen Idee und zum Beginn des Projekts.

Geminis Vorschläge sind solide – die Hintergrund-Konzepte überzeugen, und die Prompts sind ein guter Ausgangspunkt. Photoshop und DALL-E hingegen gehört nicht zu meinen Werkzeugen der ersten Wahl. Ich nutze lieber die Modelle direkt – über Replicate oder, wo möglich, straight from the source.

„Da ich als reines KI-Sprachmodell keine Bilder direkt bearbeiten oder neue Bilddateien exportieren kann, habe ich für dich vier verschiedene Konzepte entwickelt.
 
Die Skulptur hat sehr dynamische Formen und leuchtende Farbverläufe (Blau, Violett, Orange, Rot). Sie sitzt auf einem Sockel, der wie ein aufgeschlagenes Buch aussieht. Der aktuelle Hintergrund (eine flache, grüne Wiese) wird der Dramatik des Kunstwerks nicht ganz gerecht.
 
Hier sind vier landschaftliche Hintergründe, die das Kunstwerk viel besser zur Geltung bringen würden. Du kannst diese Beschreibungen nutzen, um das Bild in Programmen wie Photoshop (Generative Füllung) anzupassen oder sie als Prompts für Bild-KIs (wie Midjourney oder DALL-E) zu verwenden.“
 
-> Zitat „Google Gemini 3.1 Pro“

Die Idee hinter dem Projekt

Was passiert, wenn man verschiedene KI-Bildmodelle vor dieselbe Aufgabe stellt? Genau das erkundet dieses Projekt. Inspiriert von der Skulptur „Open Book“, muss jedes KI-Modell zeigen, wie gut es den unverwechselbaren Stil bekannter Künstler – mit einem „Open Book“ als Thema – einfangen kann. Beurteilt wird das Ergebnis von einer Jury, die ebenfalls aus KI-Modellen besteht.

Aufgebaut ist das Projekt ähnlich einem Buch: drei Kapitel und jeweils fünf Artikel, in denen jeweils ein Künstler beleuchtet wird.

Die drei Kapitel:

  1. Licht & Atmosphäre
  2. Impasto & expressive Farbe
  3. Kristall, Fremdkörper & Surrealität

Unsere Testkandidaten lauten folgendermaßen:

  1. Black Forest Lab: Flux 2 Max
  2. Black Forest Lab: Flux 2 Pro
  3. ByteDance: Seedream 5.0 Lite
  4. ByteDance: Seedream 4.5
  5. Google: Nano Banana 2
  6. Google: Nano banana Pro
  7. OpenAI: GPT Image 2
  8. OpenAI: GPT Image 1.5

Die Jury bilden:

  1. Gemini 3.1 Pro – Google
  2. GPT 5.5 – OpenAI
  3. Claude Opus 4.7 – Anthropic
  4. Grok – xAI

Und damit wäre das Ende – vom Anfang erreicht.

„A book is a device to ignite the imagination.”
(Ein Buch ist ein Gerät, um die Fantasie zu entzünden.)
Alan Bennett, britischer Dramatiker, aus seinem Theaterstück The History Boys (2004)

Abstraktes Original-Gemälde „Open Book von Jacques Thill mit expressiven, farbenfrohen Pinselstrichen

„Open Book“ Originalaufnahme - Jacques THILL © 2026

Das „Open Book“ Monument
von Jacques THILL kunstvoll mit KI freigestellt! 📖✨

A wide shallow mirror-like salt flat at dramatic sunset, the sky filled with vibrant purple, orange and blue clouds matching the sculpture, perfect reflection on the wet ground, cinematic lighting, photorealistic.
=> Prompt für die KI